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Zugmaschinen

 

 

 

 

 

Die Fähigkeit Lasten zu bewegen spielte im Krieg schon seit jeher eine entscheidende Rolle. Vor der Erfindung des Verbrennungsmotors wurde diese Aufgabe meist von unterschiedlichen Lasttieren bewältigt. Auch im 2. WK spielte das Pferd noch eine sehr wichtige Rolle.
Aber bereits vor dem 1. WK wurden motorisierte Zugmaschinen in vielen Armeen der Welt eingeführt. Im 1. WK stellten diese Fahrzeuge ihren Wert bei der Fortbewegung schwerer Artilleriegeschütze unter Beweis. Neben Rad-Zugmaschinen kamen im 1. WK auch die ersten Kettenschlepper zum Einsatz. Nach dem 1. WK wurden zunächst in Frankreich und später auch in Deutschland Halbkettenfahrzeuge entwickelt.
Im zivilen Sektor setzten sich vor allem Kettenschlepper für die Landwirtschaft und Rad-Zugmaschinen für den Betrieb auf gut ausgebauten Straßen durch.
Die theoretischen Grundlagen für den Einsatz und die Verwendung der verschiedenen Zugmaschinen bei der Wehrmacht wurden sehr stark von den Erfahrungen der Kaiserlichen Armee des 1. WK und der Reichswehr beeinflusst. Für den Transport von Geschützen aller Art, von Pioniergerät und bei der Bergung von Fahrzeugen setzten sich bei der Wehrmacht die verschiedenen Typen von Halbkettenfahrzeugen durch. Diese Fahrzeuge waren zwar technisch kompliziert, haben sich aber bestens bewährt. Kettenschlepper waren zwar bereits von der Reichswehr angeschafft und erprobt worden, konnten sich aber zunächst nicht durchsetzen. Erst die Erfahrungen während des Russlandfeldzuges zogen eine vermehrte Entwicklung und Anschaffung von Kettenschleppern nach sich. Rad-Zugmaschinen, welche hauptsächlich aus dem zivilen Sektor stammten,  wurden hauptsächlich von der Luftwaffe als Zugfahrzeuge auf Flugplätzen und bei Bahnpionieren und Festungspionieren zum ziehen schwerster Lasten verwendet. Dem Einsatz solcher Fahrzeuge waren in Osteuropa wegen des Fehlens guter Straßen enge Grenzen auferlegt.

 

 

 

 

 

Rad-Zugmaschinen

Räderd-Ketten Fahrzeuge

Halbkettenfahrzeuge

Vollkettenschlepper

 

 

 

 

 

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