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Mercedes-Benz Typ LG 3000 (Baureihe LG 63)

 

 

 

 

 

Bei der Entwicklung und Fertigung der geländegängigen, dreiachsigen 3 Tonnen Lastwagen war Daimler-Benz zunächst nicht bedacht worden. Da es Daimler-Benz aber üblicherweise pflegte, in allen relevanten Kraftfahrzeug-Kategorien präsent zu sein, kam es ab 1934 zur Entwicklung eines eigenen geländegängigen Lastkraftwagens in der 3t Klasse. Noch 1934 kamen die ersten drei Versuchsfahrzeuge des zunächst als Mercedes-Benz LG 63 bezeichneten Fahrzeugs zur Auslieferung. 1935 folgten weitere sieben Fahrzeuge. In dieser Zeit wurde in Deutschland die Wiederaufrüstung in größerem Maße in Gang gesetzt. Dies führte dazu, dass die bisher in das Rüstungsprogramm einbezogenen Hersteller nicht mehr in der Lage waren, die gesteigerte Nachfrage nach Kraftfahrzeugen zu decken. So wurde schließlich auch die Wehrmacht auf den Mercedes-Benz LG 63 aufmerksam. 1936 lief die Serienfertigung des nun als Mercedes-Benz LG 3000 bezeichneten Fahrzeugs an. Im ersten Jahr wurden bereits über 500 Fahrzeuge ausgeliefert. 1937 wurde die maximale Jährliche Ausstoßrate mit fast 2.500 Fahrzeugen erreicht. In den Folgenden Jahren war die Produktion rückläufig. Von 1934 bis 1940 wurden insgesamt 7.440 Fahrzeuge ausgeliefert. Neben der Wehrmacht wurden diese Fahrzeuge auch an zivile Organisationen, wie beispielsweise die Reichspost und die Reichsbahn, aber auch an die Privatwirtschaft, geliefert. Die Exportstatistik von Daimler-Benz weist gerade einmal 26 LG 3000 aus, was die in manchen Quellen aufgestellte Behauptung, ein großer Teil dieser Fahrzeuge sei Exportiert worden, klar widerlegt!
Bei der Wehrmacht lief der Mercedes-Benz LG 3000 in den Planstellen des mittleren geländegängigen Lastkraftwagens, offen (o). Dem entsprechend gab es eine ganze Reihe von verschiedenen Ausführungen auf diesem Fahrgestell. Anhand der Auswertung von Fotografien liegt die Vermutung nahe, dass der Mercedes-Benz LG 3000 überwiegend an Einheiten der Luftwaffe ausgegeben wurde.

 

 

 

 

 

Produktionsmodell:

Baujahr:

Motor:

Hubraum (ccm):

Leistung (PS):

Radstand (mm):

Stückzahl:

 

 

Mercedes-Benz LG 3000 (LG 63)

1934-1940

Daimler-Benz OM 67, Diesel

7413

95

3900 + 1050

7.440

 

 

 

 

 

Ausführungen:

 

 

 

 

 

 

Benennung des Kraftfahrzeugs:

Abgekürzte Benennung:

 

 

mittlerer geländegängiger Lastkraftwagen, offen (o)

m. gl. Lkw., off. (o)

 

 

Feldfernkabelkraftwagen [m. gl. Lkw., off. (o)]

Ff. Kabel-Kw.

 

 

schwerer Fernsprechkraftwagen [m. gl. Lkw., off. (o)]

s. Fsp. Kw.

 

 

Pionierkraftwagen I [m. gl. Lkw. (o)]

Pi. Kw. I

 

 

Fernschreibkraftwagen (Kfz. 72) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fernschr. Kw. (Kfz. 72)

 

 

Fernsprechbetriebskraftwagen (Kfz. 72) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fsp. Betr. Kw. (Kfz. 72)

 

 

Funkbetriebskraftwagen (Kfz. 72) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fu. Betr. Kw. (Kfz. 72)

 

 

Funkkraftwagen a und b (Kfz. 72) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fu. Kw. a & b (kfz. 72)

 

 

Flakmesstruppkraftwagen I und II (Kfz. 74) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fl. Messtr. Kw. I & II (Kfz. 74)

 

 

Nebelkraftwagen (Kfz. 91) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Nb. Kw. (Kfz. 91)

 

 

Funkmastkraftwagen (Kfz. 301) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fu. Mast Kw. (Kfz. 301)

 

 

Horchfunkpeilkraftwagen (Kfz. 303) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Horch Fu. Peil Kw. (Kfz. 303)

 

 

Tankspritze 2,5 (Kfz. 343) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Ts. 2,5 (Kfz. 343)

 

 

Flugbetriebsstoffkesselkraftwagen (Kfz. 384) mit Fahrgestell des m. gl. Lkw. (o)

Fb. K. Kw. (Kfz. 384)

 

 

Kfz-Aufsetzkran 3t auf m. gl. Lkw., off. (o)

?

 

 

 

 

 

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