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Omnibusse

 

 

 

 

 

Weniger bekannt ist der Einsatz von Kraftomnibussen bei der Wehrmacht. Ungeachtet dessen wurden sie für viele Aufgaben herangezogen. Neben dem einfachen Transport von Soldaten wurden sie auch als Verwundetentransporter, Kommandozentralen, Feldpostfahrzeuge usw. eingesetzt. Neben der großen Zahl an eingezogenen Zivilfahrzeugen wurden auch Kraftomnibusse speziell für die Wehrmacht hergestellt. Diese waren auf den militärischen Gebrauch angepasst und sahen recht abgemagert aus.
Die Identifizierung von ehemals zivilen Omnibussen ist nicht immer einfach. So lieferten zwar auch manche der großen Firmen Omnibusse mit werkseigenen Aufbauten, viele dürften aber von kleineren Karosseriebetrieben stammen. Es war damals durchaus üblich, dass die großen Firmen nur die Fahrgestelle lieferten, während die Karosseriebetriebe die Omnibusse nach den Wünschen der Kunden karossierten.
Neben den deutschen Kraftomnibussen kamen auch Busse ausländischer Marken bei der Wehrmacht zum Einsatz. Busse tschechischer und österreichischer Hersteller kamen bereits mit der Eingliederung dieser Länder in das Deutsche Reich in den Bestand der Wehrmacht. Gerade die Österreichischen Hersteller waren schnell in das deutsche Rüstungsprogramm integriert worden. Während der späteren Feldzüge wurde eine nicht bekannte Zahl von Omnibussen aller Herren Länder erbeutet. Zum Teil lieferten Firmen in den besetzten Gebieten Omnibusse an die Wehrmacht. Hier sind vor allem die französischen Hersteller zu nennen. Amerikanische Omnibusse dürften vor allem während des Feldzuges in Norwegen und dem Westfeldzug erbeutet worden sein. Meist blieben diese Fahrzeuge bei den Truppenteilen vor Ort. Einige wenige könnten aber auch bei Fronteinheiten zum Einsatz gekommen sein.

 

 

 

 

 

Omnibusse deutscher und ausländischer Hersteller

 

 

 

 

 

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